Verantwortung für
Umwelt und Klima

Unser Ziel

Einsparung von jährlich 20.000 t CO2-Emissionen ab 2022

  • Energetische Sanierung und Modernisierung von 30.000 Wohneinheiten
  • Austausch veralteter Wärmeerzeugungsanlagen zur Umstellung auf moderne Anlagentechnik
  • Massenpilotprojekt Smart home-Lösung Aktorik /Sensorik zur intelligenten Gebäudesteuerung für 3.000 Wohneinheiten in Berlin
  • Schrittweise Reduzierung des ölversorgten Portfolios auf maximal 1 % mit Wechsel auf umweltverträgliche Energieträger

durchschnittliche Energieeffizienz unseres Bestands

CO2-Äquivalente durch Energie aus Wasserkraft

Abnahme des Wasserverbrauchs im Berliner Bestand

Um die Klimaschutzziele erreichen zu können, braucht es innovative Ideen und tatkräftiges Engagement. Schon heute weisen drei Viertel unserer Wohnungen eine überdurchschnittlich gute Energiebilanz auf. Auch im Unternehmen setzen wir auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

SAUBERE ENERGIE
UND MOBILITÄT

Unsere Tochter FACILITA ist Vorreiter im Bereich Elektromobilität: Der Berliner Facility- Dienstleister stellt seinen Fuhrpark derzeit auf E-Mobile und E-Fahrräder um. Bis Ende 2018 soll die Umrüstung einschließlich Ladestationen komplett sein und der CO2-Ausstoß auf null gesenkt werden.

Blockheizkraftwerk:
Grüne Energie in Berlin-Marienfelde

Die Steigerung der Energieeffizienz in den Wohnanlagen sowie die Senkung von Kohlendioxidemissionen und Energiekosten zählen zu den Umweltschutzzielen der Deutsche Wohnen. Das Unternehmen möchte seinen Bestand so klimafreundlich wie möglich gestalten.

Mittlerweile hat unser Joint Venture G+D bereits das fünfte BHKW, eine umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Kraftwerken, in Betrieb genommen. Das neueste steht im Berliner Süden in Marienfelde und versorgt eine Wohnanlage mit rund 900 Einheiten zusätzlich mit Wärme.

Das BHKW am Imbrosweg verfügt über eine elektrische Leistung von 902 kWel und eine thermische Leistung von 931 kWth. Es ist das bislang größte Blockheizkraftwerk, das die Deutsche Wohnen in ihrem Bestand betreiben lässt. Das mit klimafreundlichem Biogas betriebene BHKW steigert die Produktion von umweltfreundlicher elektrischer Energie im Konzern von 9 GWh auf rund 12 GWh im Jahr. Mit seiner Inbetriebnahme wurde die elektrische Anschlussleistung des „Kraftwerkparks“ auf insgesamt 2.150 kW erhöht.

Die produzierte elektrische Energie wird in das öffentliche Netz eingespeist und entsprechend vergütet. Das bedeutet, dass die herkömmlichen Kraftwerke weniger Energie erzeugen müssen und so weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangt. Mit dem Einsatz von BHKWs in unseren Liegenschaften tragen wir dazu bei, unsere Energieversorgung Schritt für Schritt klimafreundlicher zu gestalten. Perspektivisch wollen wir die dezentrale Energieversorgung in unseren Beständen sowie die eigene Energieerzeugung weiter ausbauen.

Sonne Tanken – Klima schonen

Wie man Gutes für die Umwelt tut und zugleich die Belegschaft eines Unternehmens erfolgreich für ökologische Belange sensibilisiert, zeigt das neue Mobilitätskonzept der FACILITA. In den Jahren 2016 und 2017 haben sich der zu betreuende Immobilienbestand und auch die Zahl der Mitarbeiter bei der FACILITA nahezu verdoppelt. Damit dieses Wachstum nicht auf Kosten der Umwelt geht, stellt der Facility-Dienstleister seinen Fuhrpark derzeit vollständig auf Elektrotechnologie um.

Die größte Herausforderung war es, neben der Anschaffung eines entsprechenden Fuhrparks eine Ladeinfrastruktur aufzubauen. Denn diese muss einen Radius abdecken, der die Mobilität der Mitarbeiter im ganzen Stadtgebiet gewährleistet. Die FACILITA ist auf einem guten Weg, beide Aufgaben erfolgreich zu bewältigen. Bereits im Dezember 2016 errichtete das Unternehmen mit Unterstützung des Energieunternehmens Vattenfall an vier Berliner Standorten in Pankow, Reinickendorf, Spandau und Steglitz insgesamt elf Ladestationen. Weitere 21 Ladesäulen sind in Planung, die bis Sommer 2018 installiert werden sollen.

Ein Großteil der Fahrzeugflotte ist ebenfalls schon auf Elektromobilität umgestellt. 2017 standen 16 Elektroautos nur noch 15 Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotor gegenüber. Von letzteren sind vier Fahrzeuge lediglich geleast, bis der Aufbau der Ladeinfrastruktur abgeschlossen ist. Zur Flotte zählen mittlerweile auch 17 Elektrobikes und 52 Fahrräder. Dieses Angebot hat auch die FACILITA-Mitarbeiter überzeugt. Bereits im ersten Jahr legten sie rund 10.000 km mit Fahrrädern und rund 10.000 km mit E-Bikes zurück. Bis Ende 2018 soll der gesamte Fuhrpark vollständig auf E-Mobilität umgestellt sein.

Der Einsatz von E-Fahrzeugen, Autos wie Fahrräder, spart pro 100 km 21 g CO2 ein. Während Treibhausgase reduziert werden, wird im gleichen Zug die Nutzung regenerativer Energien gefördert. Mit der Gesamtumstellung reduziert sich der Ausstoß der Emissionen dann auf null.